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Erkrankungen der
Speiseröhre

Hypermotile Funktionsstörung der Speiseröhre

Rheumatische Erkrankungen sind die Ursache

Eine hypermotile Funktionsstörung ist eine sekundäre Motilitätsstörung der Speiseröhre, denn sie kommt nur als Folge einer primären Erkrankung vor. Eine Speiseröhre, deren Muskulatur übermäßig kontrahiert, kann bei verschiedenen Kollagenosen auftreten. Kollagenosen sind entzündliche Autoimmunkrankheiten des Bindegewebes, die zu den rheumatischen Erkrankungen gerechnet werden. So kann eine hypermotile Funktionsstörung der Speiseröhre z. B. begleitend vorkommen bei Lupus erythematodes und rheumatoider Arthritis.

 

Die Beschwerden sind oft nur schwach ausgeprägt

Bei einer überaktiven Speiseröhre kann der Nahrungsbrei nicht mehr ungehindert durch die Speiseröhre in den Magen gelangen, was zu Schluckstörungen und Schmerzen hinter dem Brustbein führen kann. Die Symptome sind aber schwächer ausgeprägt als bei anderen Motilitätsstörung der Speiseröhre. Wird die Grundkrankheit erfolgreich behandelt, ist eine spezielle Therapie nicht notwendig.

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