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Es treten innere und äußere Blutungen auf
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Das Ebolavirus löst ein sogenanntes hämorrhagisches
Fieber aus. Hämorrhagisch bedeutet allgemein zur Blutung neigend. Beim
hämorrhagischen Fieber kommt zu einer deutlichen Blutungsneigung, die sich an
Schleimhäuten des Auges, im Mund und im Magen-Darm-Trakt, aber auch an anderen Organen
des Körpers zeigen kann. |
Bisher ist die Erkrankung nur in einigen Gebieten Afrikas aufgetreten
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Das Ebolavirus kommt in der Republik Kongo sowie in Gabun, Sudan, Uganda
und an der Elfenbeinküste vor. Es ist bisher unbekannt, welche Tiere als Wirte die
Erreger beherbergen, ohne davon krank zu werden. Diese nennt man auch
Erstinfektionsquelle. Dazu gibt es vielfältige Spekulationen. Ein Überträger scheinen
aber Affen, speziell Schimpansen, zu sein, die in den betroffenen Gebieten als
Nahrungsmittel dienen. Übertragen wird das Ebolavirus dann bei direktem Kontakt mit
erkrankten Menschen sowie bei Kontakt mit infiziertem Blut, Körperflüssigkeiten und
Ausscheidungen möglich. Aus diesem Grunde sind Ärzte und medizinisches Personal häufig
und frühzeitig betroffen. |
40 - 80 Prozent der Erkrankten sterben
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Das Ebola-Fieber äußert sich 4 bis 16 Tage nach der Ansteckung durch
Fieber, Muskelschmerzen, Augenbindehautentzündung, Rachenentzündung, Übelkeit und
Hautausschlag, zudem ist ab dem 5. Krankheitstag eine verstärkte Blutungsneigung
auszumachen (mit Haut- und Schleimhautblutungen, Nierenversagen, Blut- und Stuhlerbrechen,
Gehirnentzündung und Kreislaufschock). Nach etwa 9 Krankheitstagen sterben etwa 40 bis 80
Prozent der Erkrankten. |
Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht
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Das Virus kann mit verschiedenen Labormethoden nachgewiesen werden. Eine
ursächliche Behandlung gibt es nicht. Die Symptome müssen aber auf einer Intensivstation
unter strenger Isolation behandelt werden. |
Strenge Isolation ist der wichtigste Schutz
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Wichtigste Schutzmaßnahmen sind die strenge Isolierung der Erkrankten und
entsprechende Schutzmaßnahmen für medizinisches Personal. Auf diese Weise ließen sich
bisher auftretende Epidemien der einheimischen Bevölkerung gut eindämmen. Da die
bisherigen Ebola-Gebiete keine üblichen Touristenziele sind, sind Reisende praktisch
nicht gefährdet. Im Einzelfall sollte man sich vorher über ein Vorkommen informieren.
Medizinisches Personal, Entwicklungshelfer und andere beruflich Exponierte sollten sich
über die Erkrankung informieren und nach der Rückkehr bei Auftreten von Fieber sofort
einen Arzt aufsuchen. Schon der begründete Verdach auf eine Ebola-Infektion, sowie
Erkrankung, Tod und der Nachweis des Erregers sind nach dem Infektionsschutzgesetz
meldepflichtig.
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