Schlaganfall

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Epidemiologie: Prädiktoren für den Schlaganfall
Faktoren, die eine Prognose unterstützen. Als Prädiktoren werden Faktoren bezeichnet, die Hinweise auf den Verlauf der Erkrankung und die Genesung eines Betroffenen geben können. Man unterscheidet bei Schlaganfallpatienten Faktoren zum Zeitpunkt der Akutaufnahme und Faktoren im weiteren Verlauf der Krankheit.

 

Negative Prognose im Akutstadium? Folgende Liste gibt eine Auswahl an Faktoren wieder, die auf einen eher negativen Verlauf der Erkrankung hinweisen können:
  • Alter über 70 Lebensjahren.
  • Schwere motorische Störungen.
  • Negativer Augenbefund.
  • Störungen des Auffassungsvermögens.

 

Im Verlauf der Rehabilitation: Als negative Faktoren während des weiteren Verlaufs der Erkrankungen werden angesehen:
  • Nichtverbesserung der funktionellen Fähigkeiten.
  • Andauernde Verwirrung.
  • Apathie.
  • Darm- und Blaseninkontinenz.
  • Extrazerebrale Komplikationen.

 

Insgesamt negativ bewertet werden: Zusätzlich zu diesen Faktoren gelten als nachteilig, wenn auch nicht zwingend:
  • Gedächtnislücken.
  • Depressionen.
  • Kognitive und Raumwahrnehmungsstörungen.

 

Unterschiede, je nach Ort des Schlaganfalls. Eine bessere Prognose haben linksseitige Insulte gegenüber rechtsseitigen und Stammhirninsulte gegenüber Insulten der Hemisphären.

 

Eine klare und eindeutige Trennung ist kaum möglich. Insgesamt ist zu berücksichtigen, dass alle genannten Faktoren in einem ursächlichen Zusammenhang stehen und daher nur begrenzte Aussagen zulassen.

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