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Chirurgische Therapie bei Krampfadern
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Operationen sind nur bei bestimmten Varizen möglich.
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Ziel einer chirurgischen Therapie ist es, die Funktionsfähigkeit des
venösen Systems wieder herzustellen und durch Krampfadern veränderte Venenabschnitte zu
entfernen. Es kann aber nicht jede Form von Krampfadern operativ behandelt werden. Je nach
Typ, Ort und Ausmaß der Varizen können folgende Krampfadern entfernt werden:
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Es gibt verschiedene Verfahren in der Venenchirurgie.
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Zur Anwendung können unterschiedliche chirurgische Verfahren kommen:
- Der Chirurg kann die betroffenen Venen nach Unterbindung der Verbindungsvenen zum tiefen Venensystem (Perforansvenen)
entfernen (strippen"),
- alle insuffizienten Perforansvenen unterbinden, die das Blut statt von außen nach innen
von innen nach außen leiten,
- alle oberflächlichen Venen an der Einmündung in die tiefe Beinvene im Bereich der
Leiste unterbinden. Das Verfahren nennt man Krossektomie (Entfernung des Venensterns).
- Zusätzlich kann der Chirurg weitere Venenknäuel entfernen, die vor der OP am stehenden
Patienten angezeichnet werden müssen.
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Das tiefe Venensystem muss durchlässig sein.
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Voraussetzung der chirurgischen Verfahren ist die Durchgängigkeit des
tiefen Venensystems. Das wird mit Hilfe der Duplexsonografie
ausreichend geklärt. Bei den chirurgischen Verfahren ist eine anschließende
Kompressionsbehandlung mittels Bandagen bzw. Stützstrümpfen über Wochen erforderlich. |
Die Rezidivrate liegt unter 5 Prozent.
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Bei sorgfältig durchgeführter Operation ist die Rezidivrate - das wieder
Auftreten der Krampfadern - klein. Sie liegt unter 5 Prozent in 10 Jahren. Dagegen treten
nach Verödungsbehandlung 50 Prozent der Varizen innerhalb von 5 Jahren wieder auf.
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